See Through Kleider – ist das was für dich?

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Mode ist ja bekanntlich immer ein Wagnis. Sie versucht an die Grenzen zu gehen und zu zeigen, was dem Verstand nicht immer gleich einleuchtet. Aus dem Körper wird ein Geheimnis gemacht, er wird verhüllt und betont, der Körper wird durch Mode in Szene gesetzt. Bei transparenter Mode gilt das ebenso wie bei einem langen Mantel. Es kommt letztlich auf den Geschmack des Trägers oder der Trägerin an, auf den Anlass und die Situation – sie entscheiden, wie Mode wirkt. In den letzten Jahren gab es immer wieder eine Entwicklung zum See Through. Gemeint sind damit Kleidungsstücke, die transparent sind und unter denen sich ganz deutlich die Formen des Körpers zeigen. Manchmal ist es sogar noch mehr. Unter den Stücken erblicken wir Pos, Hüften und Brüste. Yves Saint Laurent war einer der ersten provokanten Modeschöpfer, die transparente Kleidung auf den Laufstegen dieser Welt zeigten. Später antworteten Marken wie Armani und Jil Sander auf den Trend, der immer weiter um sich griff. Mittlerweile sind See Through-Kleider Bestandteil von vielen hochkarätigen Modekollektionen. Die großen Stars und kleinen Sternchen tragen transparente Stücke, angefangen von Sängerinnen wie Katy Perry und Schauspielerinnen wie Charlize Theron. Der Trend hat so weit um sich gegriffen, dass wir uns die Frage stellen sollten, ob transparente Kleider wirklich alltagstauglich sind, oder doch eher etwas für die Laufstege und Redcarpet Auftritte.

Transparente Shirts

Sie wirken super sexy und sind ein absoluter Hingucker. Allerdings sollte man den Anlass sehr genau wählen. Für das erste Date oder die Familienfeier sind durchsichtige Spielereien sicherlich ungeeignet. Die andere Frage ist: Wie viel soll das Shirt tatsächlich zeigen? Für die Disko ist ein halbtransparentes Shirt absolut passend. Vor allem wenn man darunter einen BH trägt, der über Applikationen verfügt. Das Shirt verrät so nur wenig konkretes, deutet aber genug an, um die Augen der Tanzfläche auf sich zu ziehen. Dazu passen Jeans oder lang geschnitten Röcke.

Transparente Kleider

Bei transparenten Kleidern gibt es eine solche Fülle von modischen Nuancen, dass an dieser Stelle nicht genügend Platz ist, um sie alle ausgiebig zu erläutern. Von der edelsten Haute Couture, bis zum einfachsten Sommerkleid ist Transparenz ein wiederkehrendes Thema. Bei den Couture-Stücken findet sich heutzutage kaum durchgängige Transparenz. Das bedeutet, dass zwar Teile der Kleider transparent sind, jedoch viele Stickereien und Applikationen dafür sorgen, dass man nicht zu viel von sich verrät. Bei einfachen Sommerkleidern, die in der heißen Jahreszeit dünn sein sollten, ist dies nicht immer der Fall. Man sollte deshalb darauf achten, dass man seine Unterwäsche den Farben des Kleides anpasst. Nichts ist so widersprüchlich wie ein weißes Sommerkleid mit dunkler Unterwäsche. Das verbietet natürlich nicht, ein transparentes Kleid zu tragen, das farblich abgestimmte Unterwäsche zeigt. Im Sommer können Kleid und Bikini sehr wohl eine gelungene Kombination eingehen.

Für wen eignet sich der Transparent-Look?

Hier gilt: Die Philosophie der Transparenz ist die Idee einer Nichtmode. Oder wie ein kluger Modekolumnist einmal schrieb: „Transparente Kleidung ist Nichtkleidung“. Die Kleider sollen also zeigen, ohne etwas zu zeigen. Die kann im Konkreten nur bedeuten, dass mädchenhafte Typen diesen Look tragen sollten, aber keine Frauen mit üppigen Rundungen. Was bei schlanken und zierlichen Frauen nicht so ausgeprägt ist wie bei sehr femininen Typen, wird durch die Mode angedeutet. Bei transparenter Mode geht es darum, etwas Elfenhaftes hervor zu heben. Es geht im Wesentlichen nicht darum einfach mehr vom Körper Preis zu geben, sonder darum eine Ahnung von der Körperform zu unterstützen.

Solltest du dich also dazu entscheiden, transparente Kleider in deinen Look zu integrieren, musst du ein sehr genaues Verständnis von deinem Körper haben. Wer nicht das nötige Selbstvertrauen besitzt und denkt zu viel von sich zu zeigen, der kann transparente Oberteile versuchsweise mit stylishen Tops kombinieren. Wie gesagt: Mode erfordert Mut.

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