Rockabilly Kleider – Welcome to the 50s

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Nichts hat die Mode im Zwanzigsten Jahrhundert so stark beeinflusst, wie die Trends der jungen Generationen. Egal ob es die partywütige lost generation in den goldenen Zwanzigern war, die mit ihren Fellboas und Hüten die konservative Modewelt auf den Kopf stellten, oder ob der Punk in den Achtzigern mit seinen Rissen und Nieten an der eingesessenen Herrschaftsordnung kratzte. Mode war, ist und muss immer die Frage nach der Ordnung stellen und diese dann in Zweifel ziehen – sonst ist kein Fortschritt möglich. Die rockende Jugend schlug in die selbe Kerbe. Als in den fünfziger Jahren der Rock’n Roll auf der Bildfläche auftauchte, brachte er seinen eigenen Stil mit. Besonders intensiv beeinflusst eine Unterströmung des Rock’n Roll, der Rockabilly, die Modewelt – und das sogar so sehr, dass seine Einflüsse noch heute spürbar sind. Musikalisch gesehen war der Rockabilly eine Mischung aus Rhythm and Blues, der durch traditionelle Musikinstrumente des Country-Genre angereichert wurde und so die Welt eroberte. Während das männliche Geschlecht einfache T-Shirts, Denim Jeans, Lederjacke und Motorradstiefel zum Outfit zählte, kleideten sich die Damen unglaublich feminin. Egal was die junge modebewusste Frau dieser Zeit trug, es musste auf jeden Fall ein Kleid sein. Vor allem Punkte und Blümchen durften darauf nicht fehlen. Einfarbigkeit stand ganz oben auf der Agenda. Die Kleider waren gerade so lang, dass sie die Knie verdeckten, die Rockteile waren unglaublich voluminös.

Da die Rockabilly Kleider ihren Dienst auf den Tanzflächen der Säle von Louisiana bis Memphis von Texas bis Arizona leisten mussten, war eine gewisse Beinfreiheit unerlässlich. Der Pin-up Style, der in diese Zeit fällt, verbindet weibliche Formen mit spielerischer Eleganz. Und so ist das Rockabilly-Kleid auch locker als Abendkleid einsetzbar. Man sollte hierbei aber auf den Anlass achten. Bei legeren Feiern und zur Tanzveranstaltung ist es ideal, da es einfach jeden Tanz mitmacht und die weiblichen Partien, den Busen und die Beine, wundervoll in Szene setzt. Sollte der Abend schick und getragen sein – das teure Abendessen im Lieblingsrestaurant, die Dinnerparty oder der Empfang im Büro, dann ist man mit einem Etuikleid wohl doch ein bisschen besser beraten. Fakt bleibt, das diese Kleider so wunderschöne Kurven verleihen, das sie zu einer Frau mit sehr weiblichen Zügen besser passen, als zum Magermodel das Haut Couture in Paris präsentiert. Der Pünktchen- und Kirsch-Look, der diese Kleider weltweit bekannt gemacht hat, wirkt charmant und mädchenhaft aber auch spritzig – einfach jung. Was dies nochmals unterstreicht, sind die Schleifchen, die an so manchem Rockabilly-Kleid befestigt sind.

Und welche Accessoires passen zum Kleid? Was die Schuhe anbelangt, so sind Strap Pumps ein absolutes Muss. Ihre Absätze sind für gewöhnlich etwas breiter, sie geben viel Blick auf den Fuß frei, wirken ungemein weiblich und sind darüber hinaus zum Tanzen geeignet. Auch Polka-Shoes im Leoparden-Look passen zu einfarbigen Rockabilly-Kleidern. Und Hallo! Man vergesse nicht den guten alten Saddle-Shoe. Dieser Schuh schafft einen tollen Kontrast zwischen sexy Kleid und legerer Haltung. Wer den Glamour des alten Hollywood aufleben lassen will, der kann sicherlich nicht die Finger von Wiggle Dresses mit Dreiviertel-Arm lassen. Diese Kleider sind so unglaublich feminin und sexy, dass einigen Männern die Zunge aus dem Mund fallen wird. Das Kleid betont insbesondere die Hüften und den Busen. Als Accessoire sei  hier der passende Gürtel empfohlen, der sich um die Taille schließt. Eleganz und Tragekomfort sind bei diesem Kleid sicher. Rockabilly-Kleider sind heute beliebter denn eh und je. Das liegt nicht nur daran, dass ein allgemeines Revival des Rock’n Roll gab, sondern weil weibliche Formen zeitlos sind. Frauen wollen sexy sein und zeigen was sie haben, ein Rockabilly-Kleid ist dafür grandios.

In einer Zeit in der viele Kritiker behaupten, alles sei schon einmal da gewesen, können diese Kleider gern wieder zu Besuch in den Kleiderschrank kommen.

Nach oben scrollen