Die teuersten Kleider aller Zeiten – Teil 1

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Wer schon einmal Designerkleider von Chanel, Louis Vuitton und Yves Saint Laurent in der Hand gehabt hat und zufällig auf das Preisschild geschielt hat, der wird sich des Eindrucks nicht erwehrt haben können, dass es sich bei vielen Kleidern um irre teure Stücke handelt. Doch was ein paar tausend Euro für uns sind, das ist für die Ultrareichen kaum der Rede wert. Denn die Damen der Highsociety tragen noch viel teurere und exklusivere Mode. Um das ganze Ausmaß des Wahns nachvollziehen zu können, hier eine Top-Ten der kostspieligsten Kleider der Welt.

Platz 10. Das Hochzeitskleid von Grazia Patricia (65.000$)

Wahrscheinlich kennt jeder Grazia Patricia – zumindest die älteren Semester unter uns werden sich noch gut an sie erinnern können. Die Frau, die einst als Filmstar Grace Kelly bekannt wurde und später Fürst Rainier von Monaco heiratete, ließ sich eines der bis dahin teuersten Hochzeitskleider auf den Leib schneidern. Das Kleid kostete in den späten 50ern über 8.000 Dollar. Ein Preis, der heute nicht mehr gigantisch erscheint. Aufgrund der Inflation muss man ihn allerdings umrechnen, was das Kleid heute etwa 65.000 Dollar kosten ließe. Entworfen und gefertigt wurde das Schmuckstück von Designerin Helen Rose aus einhundert Meter Seide. Selbst über den tragischen Tod der Fürstin hinaus, blieb das Hochzeitskleid ein strahlender Stern der Erinnerung an eine bessere Zeit im Fürstentum von Monaco.

Platz 9. Lady Dianas Indian Dress (66.000 Pfund)

Um es gleich zu sagen: einige der teuersten Kleider der Welt wurden von Lady Diana getragen oder für sie designet. Das Indian Dress, welches sie zu ihrem Staatsbesuch 1992 trug, war ein Traum in rosa Seide und wurde in hunderten von Arbeitsschritten gefertigt.

Meiner Meinung nach eines der elegantesten Kleider, die je bei einem Staatsempfang getragen wurden.

Platz 8. Christian Dior Herbst/Winter Kollektion 2007-2008 (ab 200.000 Dollar)

Wer sich im Jahre 2007-2008 mit Winterkleidern von Dior einkleiden wollte, der musste ganz schön tief ins Portemonnaie greifen. Alle Stücke, die Dior für die damalige Saison geschaffen hatte, hatten eines Mindestpreis von 200.000 Dollar – drunter war nichts zu haben. Die Kleider selbst erinnerten an die Märchen von Walt Disney und hatten etwas wirklich zauberhaftes –  mir persönlich sind sie allerdings etwas zu pompös.

Platz 7. Sarah Burtons Hochzeitskleid für Kate Middelton (400.000 Dollar)

Dieses Hochzeitskleid hätte Alexander McQueen sicherlich sehr gut gefallen. Sarah Burton, die neue Chefdesignerin des Hauses Alexander Mcqueen wurde die Ehre zuteil, das Hochzeitskleid zum Royal Wedding beisteuern zu dürfen. Dies war nicht nur eine große Ehre für Burton, die für den Anlass ein eher konservatives Kleid schuf, sondern dürfte auch das gesamte Label gefreut haben. Jeder wird sich noch an die Szene erinnern können, als William und sein Bruder Harry am Traualtar standen, Harry sich beim Eintreten Kates kurz umdreht und William zuflüsterte: She is beautiful. In dieser Situation wird es ganz bestimmt nicht nur glückliche Blaublüter gegeben haben, sondern  Sarah Burton wird stolz auf ihre Arbeit gewesen sein.

Platz 6. Prinzessin Dianas Kleiderkollektion (1,15 Millionen Dollar)

Im März 2013 wurden zehn von Lady Dianas Lieblingskleidern im Wert von 1,15 Millionen Dollar bei einer Auktion versteigert. Unter den Lieblingsdesignern von Diana waren Zandra Rhodes und Victor Edelstein. Lady Di war dafür bekannt, nicht nur eingesessene Designer zu unterstützen, sondern auch jungen Designern mit großen Ambitionen eine Chance zu geben, berühmt zu werden. Das der heutige Preis der Kleider aber so hoch ist, das wird man nicht nur der Handwerkskunst der Designer zu verdanken haben, sondern ist wohl unmittelbar an den tragischen Tod der Rose von England gebunden.

Paternblocking – Trend oder Fail?

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Wenn selbst eingefleischte Modekenner sich verdutzt die Augen reiben; wenn man glaubt, alles schon gesehen zu haben und doch überrascht wird; wenn es wieder einmal jemand auf eine Spitze treibt, von der man kaum mehr dachte, dass man sie erreichen kann – dann weiß man, dass da modemäßig etwas am Kochen ist. Ein Thema, welches in Blogs, Artikeln und auf Fashionshows so unterrepräsentiert ist, doch andererseits so verrückt erscheint, dass es eigentlich die Welt im Sturm erobert müsste, ist das so genannte Paternblocking. Die Kombination zweier oder mehr unterschiedlicher Muster wurde definitiv bereits gesehen und existiert ganz offensichtlich. Doch hat diese Kleiderkombination – sofern man es überhaupt als „Kombination“ bezeichnen kann – das Zeug zu einem waschechten Trend?

Wir erinnern uns kurz. 2011, ein anderer Fashiontrend eroberte die Welt im Sturm. Plötzlich war es öffentlich akzeptiert froschgrüne Hosen zu marineblauen Sweatern und roten Handtaschen zu kombinieren. „Colorblocking“ hieß das Ding der Stunde und wird auch heute noch – wenn auch wieder in wesentlich kleineren Ausmaßen – gut und gerne betrieben. Die anfängliche Ablehnung vieler wandelte sich rasch zu Akzeptanz und schließlich wurde der Trend so groß, dass sich ihm kaum mehr jemand widersetzen konnte. Immerhin: Auch wenn Colorblocking durchaus zu Recht seine Eingewöhnungsphase verbrauchte, war der Trend schlussendlich nachvollziehbar und die logische Entwicklung des 90er-Comebacks der letzten Jahre.

Patternblocking als dessen Fortsetzung entwickelt sich hingegen unter komplett anderen Voraussetzungen. Colorblocking als sein Vorläufer war bereits für viele ein extrem provokanter Trend, der aber modisch für sich stand. Patterblocking hingegen basiert auf diesem Konzept und ist daher eine Weiterentwicklung, die es schon alleine deshalb schwerer hat, weil sie versucht, von der Provokation seines Vorgängertrends zu leben. Ob das ausreicht, um Paternblocking zu einem echten Trend zu machen, wird sich zeigen. Fest steht: Momentan ist die Verbreitung des Looks noch nicht so weit, als dass man hier bereits von einem ernstzunehmenden Trend sprechen könnte.

Dass Konzept ist dabei aber – so grenzwertig es sein mag – simpel genug, um von möglichst vielen möglichst leicht umgesetzt zu werden. Im Prinzip ist der Trick dahinter, lediglich zwei oder mehrere Kleidungsstücke mit unterschiedlichen Mustern miteinander zu kombinieren. So können beispielsweise gepunktete Kleider mit Herzchen-Handtaschen oder Tops mit Rosenmuster zu Hosen mit Karomuster kombiniert werden. Dabei handelt es sich jedoch erst um die Basics. Zusätzlich gibt es nämlich noch zahlreiche Abwandlungen, die teilweise belegen, dass Patternblocking – wenn auch in geringerem Umfang – offensichtlich bereits vor mehreren Jahren existierte.

Parallel zum Aufkommen des Colorblocking spielten bereits verschiedene Designer wie Celine, Walter Van Beirendonck oder  Dries Van Noten auch mit unterschiedlichen Mustern in diversen Outfits. Das Ergebnis waren vereinzelte Batikelemente, welche in einen sonst einheitlich karierten Herrenanzug eingearbeitet wurden oder karierte Krawatten zu Sakkos mit verspielten Aufnähern und Hosen mit abstrakten Blumenmustern.

Eine weitere Abwandlung, welche Zuspruch und immerhin auch in DIY-Blogs Erwähnung findet ist die Kombination aus Color- und Patternblocking. Einfarbige Kleidungsstücke werden etwa ab der Hilfe oder nur in bestimmten Abschnitten mit einem Muster überzogen und können dann – je nach Belieben – mit konträren oder aber farblich passenden Kleidungstücken kombiniert werden.

Auf diese Weise können auch Basic-Kleidungsstücke einen leicht verrückten Anstrich durch das Anbringen eines Patterns bekommen. Die Umsetzung ist dabei denkbar einfach und muss nicht unbedingt wie in diesem Beispiel durch das Zerschneiden des Tops erzielt werden. Schließlich lassen sich ähnliche Ergebnisse (jedoch ohne zusätzliche Naht) auch mit sauberem Abkleben der Stellen, die später einfarbig bleiben sollen, erzielen. Das Printen hingegen verlangt Kreativität und etwas Geschick, sollte aber den erfahrenen DIY-Spezialisten vor keine größeren Probleme stellen. Im Zweifelsfall wird, wie gewohnt, ein altes oder sehr günstiges Kleidungsstück für das Experiment benutzt.

Man sieht also: Das Spiel mit Mustern muss nicht notwendigerweise im epileptischen Anfall enden, sondern kann durchaus auch eher dezente Ergebnisse aufweisen. Welcher Patternblocking-Typ du bist, musst du selber entscheiden. Zurückhaltend und doch modern? Oder gleich auffällig- verrückt? So, oder so musst du dir klarmachen, dass Patternblocking (noch) kein Trend ist. Doch es kann schließlich auch nur zu einem werden, wenn es einige Verrückte gibt, die den ersten Schritt machen.

Verrückte Kleider – Abstraktion Pur!

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Mit der Modernen Zeit hat sich vieles Verändert. Die Erneuerung schuf viele Trends, so war es bei Schuhen, Kleidung usw. Die Stylewelt wäre langweilig geworden ohne Künstler die auch mal etwas verrücktes, ausgefallenes kreieren und damit Erfolg haben. Wir wollen uns heute solche Abstraktionen einmal bei Kleidern anschauen und sehen, wie die neuen Schöpfungen ankommen und uns gefallen. Wichtig ist auch die Frage ob der Designer eventuell das Potenzial mit seinem Kleid hat etwas ganz großes zu werden, einen aktuellen Trend zu schaffen.

Also dann, lets go:

Für mich eindeutig ein ausgefallenes Kleid, welches von der Designerin Venera Arapu kreiert wurde. Sie entwirft als selbstständige Designerin in Bukarest ihre Kleider.
Das Kleid hat die französische Bezeichnung Trompe l’oeil, vermütlich da es starke Ähnlichkeiten zu einem richtigen Trompe l’oeil aufweist, welches ein illusionistisches Gemälde ist, was Aufgrund seiner brillianten perspektivischen Darstellung eine nicht vorhandene Räumlichkeit erschafft.

Das Kleid lässt ja beim ersten hinsehen auch eine solche Beschaffenheit auf, dass man denkt die Frau hätte eine Jeans und ein Top an. Das Kleid ist aus Seide gefertigt und ich denke die Verarbeitung des Kleides sieht auch ansprechend aus. Das Kleid hat einen Bateau Ausschnitt und ist von vorn und von hinten bedruckt. Der Preis des Kleides beträgt 426.00 Euro.

Hier der Link zum Stück:

Das nächste Kleid ist aus dem Label von Dean an Dan Caten, den Gründern von DSQUARED². Schon Stars wie Rihanna oder Justin Timberlake trugen die Klamotten von DSQUARED² dementsprechend ist das Kleid auch ziemlich teuer. Stolze 1730.00 Euro kostet das Kleid. Das Kleid erscheint erst am 31. März was bedeutet das es erst mal nur vor zu bestellen ist.
Der Artikel ist aus Nappaleder gefertigt, sieht für mich jedoch nicht wirklich nach einem Abendkleid aus, eher nach einem Dessous, da das Kleidchen sehr knapp geschnitten ist. Der Reißverschluss geht zu beiden Richtungen. Hergestellt wurde das Kleid übrigens in Italien.

Der Link zum Kleid:

Nun noch ein Beispiel für ein untypisches Kleid in dem Sinne. Das drapierte Seiden Satin Kleid vom belgischen Designer Haider Ackermann, im Grausilberton gehalten mit individuellem Schnitt
und etwas schleppenähnlichem das aber auch als Schalersatz benutzt wird. Der Abschluss des Kleides ist etwas unterhalb des Knies um den Bauch ist eine massive Schnalle angebracht, das Kleid hat kein Ausschnitt und keine Fütterung. Es ist vermutlich für eine Abendgala gedacht. Der Kaufpreis des Kleides beträgt aktuell 1054.00 Euro.

Die schlimmsten Fashion-Fails der Filmfestspiele von Cannes

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In Cannes treffen sich die Schönen und Reichen. Jeder der etwas auf sich hält, zeigt, was er zu bieten hat – egal ob Geld, teure Autos oder die Couture der angesagtesten Designer. Das die Stars, die Reichen und die Promis aber nicht immer in die modische Trickkiste greifen, sondern gern mal voll daneben schlagen, das wissen wir seit den total verhunzten Schönheitsoperationen, falsch aufgespritzten Lippen, abrasierten Haaren und Federkleidern, die an Tiffy aus der Sesam Straße erinnern. Doch was waren die wirklich schlimmsten Fashion-Fails der diesjährigen Filmfestspiele von Cannes? Dieser Artikel will euch mit auf eine Reise ins Land der modischen Absurditäten nehmen.

Emmanuelle Seigner – Ein Albtraum in Rot

Ich muss zugeben, dass ich – bevor ich das Bild von Emmanuelle Seigner in ihrem roten Kleid zum ersten Mal gesehen hatte – überhaupt keine Ahnung davon besaß, dass es diese Frau überhaupt gibt. Für alle, denen der Name auch jetzt noch nichts sagt, sei festgestellt, dass die ehemalige Schauspielerin die Frau von Roman Polanski ist. Polanski ist durch Filme wie Rosmarys Baby und Der Pianist bekannt geworden, hat in den letzten Jahren aber vor allem durch negative Aspekte von sich reden gemacht – denn angeblich soll er vor einigen Jahrzehnten eine Minderjährige sexuell missbraucht haben. Natürlich kann nichts mit einem solch schrecklichen Verbrechen verglichen werden, aber das Kleid von Emmanuelle Seigner war trotzdem ein echter Fashion-Fail. Seigner trug ein rotes Seidenkleid mit einem Ausschnitt, der kurz über dem Bauchnabel aufhörte und seitlich so lang eingeschnitten war, dass sogar Seigners Unterwäsche zu sehen war. Mancher Mann mag jetzt denken: Na und! Sexy Frauen mit einem Hauch von nichts – das ist doch Klasse. Meiner Meinung nach trifft dieses Aussage aber nicht unbedingt für Frauen Mitte vierzig zu. Auch sie können wunderbare Figuren haben und junge Mode tragen – keine Frage. Allerdings ist einigen Frauen – und hierzu gehört Emmanuelle Seigner – doch angeraten, mit etwas modischer Würde auf die Veränderungen des Körpers zu reagieren. Oder der Männerwelt wenigstens ein bisschen Fantasie übrig zu lassen, anstatt gleich alles zu enthüllen.

Jessica Biel – Who killed the Swan?

Ich war schockiert, als ich Jessica Biels Kleid zur Premiere von Inside Llewyn Davis vor die Augen bekam. Auf den ersten Blick ein wunderschönes Kleid, dass ganz auf der Welle der beliebten ornamentalen Verzierungen schwimmt und damit eigentlich voll im Trend liegt. Auf den zweiten Blick allerdings (der Blick von der Hüfte abwärts) offenbart sich Schreckliches. Das Unterkleid schien nämlich komplett aus dichtem Federkleid von Schwänen zu stammen. Dies ist aber lange noch nicht das Ende vom Lied. An den Seiten des Unterkleides standen die verlängerten Flügelspitzen eines Schwanes fast bis zu den Knöcheln der Schauspielerin heraus. Das Kleid ist so täuschen echt verarbeitet (oder wirklich echt?), dass man glatt denken könnte, Biel habe sich bis zur Hüfte in das Präparat eines Schwanes hineingezwängt. Meiner Meinung nach war dieses Outfit ein absolutes No-Go. Das denke ich nicht, weil ich ein besonders inniges Verhältnis zu Tieren habe, sondern weil dieses Kleid tatsächlich martialische Fantasien bedient oder anregen kann.

Bai Ling – Was ist nur mit dir passiert?

Bai Ling hat mich früher bezaubert – nun ist es das zweite Mal, dass ich sie auf einer Liste der schlimmsten Fashion-Fails führen muss. Zur Premiere von Behind the Candelabra trug die chinesisch-amerikanische Schauspielerin schwarze Hosen mit Totenköpfen und ein bauchfreies Oberteil mit überspitzen, herausragenden Schultern. Auf einer Halloween-Party mag so ein Outfit gut ankommen – für Filmfestivals ist es allerdings denkbar ungeeignet.

Da die Liste der Fashion-Fails von Cannes 2013 noch um einiges länger ist, werden wir in einem zweiten Artikel noch detaillierter auf andere Modesünden eingehen.

Sarah Burton für Alexander McQueen im Herbst/Winter 2013

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Die diesjährige Pariser Modewoche war mal wieder das Mekka für alle Modejünger Europas und den Rest der Welt. Die angereiste Presse war genauso zahlreich vertreten wie die berühmten Liebhaber der internationalen Mode. Neben Chanel, Miu Miu, Valentino und Co. war natürlich auch das Label Alexander McQueen mit von der Partie. Da Alexander McQueen im Jahre 2010 auf tragische Weise ums Leben kam, übernahm nach seinem Tod die umtriebige und super talentierte Designerin Sarah Burton das Zepter der Marke. Als Nachfolgerin von McQueen hat sich Sarah Burton bereits einen großen Namen gemacht. In der britischen Presse wird sie für ihre kreativen Ideen und ihre Bodenständigkeit gefeiert. In den letzten Jahren konnte sie außerdem fast jeden Modepreis abräumen, den das Business zu bieten hat.

Mit ihrer Kollektion für Herbst/Winter 2013/2014 zeigte sie, wieso sie all die Aufmerksamkeit und Anerkennung verdient hat. Ganz im Sinne Alexander McQueens designte sie extravagante Mode, die dem Namen der Marke alle Ehre macht. Ihre Kollektion war vielleicht die kreativste und kritischste der Pariser Fashion Week 2013. Thema waren historische Kostüme, Religion, Kirche und Autorität. An dieser Kollektion war wirklich fast alles Haute Couture. Besonders herausragend waren die Spitzenkleider, die aufwendig bearbeitet wurden und einen weiten Reifrock besitzen. Bei Alexander McQueen wurde speziell darauf geachtet, dass viel Pomp und Opulenz in der Kollektion auftaucht. Das zeigte sich nicht nur in der Weite der Röcke, sondern wurde auch durch die edlen Materialien zum Ausdruck gebracht. Manche der kostümartigen Kleider waren komplett mir Perlen besetzt. Es ist anzunehmen, dass sich dies nicht nur im Preis der Kleider widerspiegeln wird, sondern den Näherinnen des Hauses eine wahnsinnige Arbeitet bereitet haben wird.

Wer kein Fan von Perlen ist, der wird sich vielleicht von den See-Through-Stücken der Kollektion angesprochen fühlen. Die transparenten Stücke sind super edel verarbeitet und erzeugen einen interessanten Gegensatz. Einerseits wirken die Kleider als seien sie direkt aus dem Absolutismus entsprungen, der für seine engen gesellschaftlichen Schranken und die Prüderie bekannt war, anderseits ist die Transparenz der Stücke einfach super feminin und sexy. Bei diesen Kleidern trifft sich der Look der Tänzerin, mit dem des Adels und der Aristokratie. Wer die Kollektion im Ganzen gesehen hat, der wird sich wohl am ehesten an den „Gesichtsschutz“ der Models erinnern. Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob das Perlennetz, dass die Models um den Kopf trugen, wirklich ein Schutz sein sollte oder doch eher ein Käfig. Zwar wirkt dieses sehr getragen und royal, aber es verbirgt das Gesicht und symbolisiert eine gewisse Unfreiheit. Es ist mir nicht ganz klar, was Sarah Burton damit zum Ausdruck bringen wollte, aber ich denke, dass der Konflikt zwischen Reichtum und Standesgesellschaft und der Freiheit herausgearbeitet werden sollte.

Was Sarah Burton höchstwahrscheinlich nicht wusste, war, dass sich in England ein neuerlicher Missbrauchsskandal im Zusammenhang mit britischen Priestern anbahnen sollte. Ihre Kollektion, die sich kritisch mit den Figuren des Klerus auseinandersetzte, wurde dadurch noch viel aktueller. Sarah Burton, die diese Kollektion hochschwanger kreiert hat, hat zwar nur 10 Stücke auf den Laufsteg gebracht, aber diese haben es in sich. Sie verkörpern den Geist von Alexander McQueen und bieten Stoff zum diskutieren und zum philosophieren. Sehr spannend bleibt, dass sich Sarah Burton mit ihrer Kollektion kaum an der Mode der neuen Saison orientiert. Alle Trends, die wir bei den Designern der diesjährigen Pariser Fashion Week gesehen haben – seien es Reptilienleder, knallige Farben oder oversized Fashion, schienen Sarah Burton nicht zu interessieren. Wundervoll, dass sie uns als eine der wenigen Designerinnen etwas völlig anderes gezeigt hat und somit darauf hinweist, dass es am Ende des Tages nicht nur darauf ankommt, Mode zu machen, die sich verkaufen lässt, sondern auf die Freiheit des Geistes und die kreative Arbeit.

Rockabilly Kleider – Welcome to the 50s

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Nichts hat die Mode im Zwanzigsten Jahrhundert so stark beeinflusst, wie die Trends der jungen Generationen. Egal ob es die partywütige lost generation in den goldenen Zwanzigern war, die mit ihren Fellboas und Hüten die konservative Modewelt auf den Kopf stellten, oder ob der Punk in den Achtzigern mit seinen Rissen und Nieten an der eingesessenen Herrschaftsordnung kratzte. Mode war, ist und muss immer die Frage nach der Ordnung stellen und diese dann in Zweifel ziehen – sonst ist kein Fortschritt möglich. Die rockende Jugend schlug in die selbe Kerbe. Als in den fünfziger Jahren der Rock’n Roll auf der Bildfläche auftauchte, brachte er seinen eigenen Stil mit. Besonders intensiv beeinflusst eine Unterströmung des Rock’n Roll, der Rockabilly, die Modewelt – und das sogar so sehr, dass seine Einflüsse noch heute spürbar sind. Musikalisch gesehen war der Rockabilly eine Mischung aus Rhythm and Blues, der durch traditionelle Musikinstrumente des Country-Genre angereichert wurde und so die Welt eroberte. Während das männliche Geschlecht einfache T-Shirts, Denim Jeans, Lederjacke und Motorradstiefel zum Outfit zählte, kleideten sich die Damen unglaublich feminin. Egal was die junge modebewusste Frau dieser Zeit trug, es musste auf jeden Fall ein Kleid sein. Vor allem Punkte und Blümchen durften darauf nicht fehlen. Einfarbigkeit stand ganz oben auf der Agenda. Die Kleider waren gerade so lang, dass sie die Knie verdeckten, die Rockteile waren unglaublich voluminös.

Da die Rockabilly Kleider ihren Dienst auf den Tanzflächen der Säle von Louisiana bis Memphis von Texas bis Arizona leisten mussten, war eine gewisse Beinfreiheit unerlässlich. Der Pin-up Style, der in diese Zeit fällt, verbindet weibliche Formen mit spielerischer Eleganz. Und so ist das Rockabilly-Kleid auch locker als Abendkleid einsetzbar. Man sollte hierbei aber auf den Anlass achten. Bei legeren Feiern und zur Tanzveranstaltung ist es ideal, da es einfach jeden Tanz mitmacht und die weiblichen Partien, den Busen und die Beine, wundervoll in Szene setzt. Sollte der Abend schick und getragen sein – das teure Abendessen im Lieblingsrestaurant, die Dinnerparty oder der Empfang im Büro, dann ist man mit einem Etuikleid wohl doch ein bisschen besser beraten. Fakt bleibt, das diese Kleider so wunderschöne Kurven verleihen, das sie zu einer Frau mit sehr weiblichen Zügen besser passen, als zum Magermodel das Haut Couture in Paris präsentiert. Der Pünktchen- und Kirsch-Look, der diese Kleider weltweit bekannt gemacht hat, wirkt charmant und mädchenhaft aber auch spritzig – einfach jung. Was dies nochmals unterstreicht, sind die Schleifchen, die an so manchem Rockabilly-Kleid befestigt sind.

Und welche Accessoires passen zum Kleid? Was die Schuhe anbelangt, so sind Strap Pumps ein absolutes Muss. Ihre Absätze sind für gewöhnlich etwas breiter, sie geben viel Blick auf den Fuß frei, wirken ungemein weiblich und sind darüber hinaus zum Tanzen geeignet. Auch Polka-Shoes im Leoparden-Look passen zu einfarbigen Rockabilly-Kleidern. Und Hallo! Man vergesse nicht den guten alten Saddle-Shoe. Dieser Schuh schafft einen tollen Kontrast zwischen sexy Kleid und legerer Haltung. Wer den Glamour des alten Hollywood aufleben lassen will, der kann sicherlich nicht die Finger von Wiggle Dresses mit Dreiviertel-Arm lassen. Diese Kleider sind so unglaublich feminin und sexy, dass einigen Männern die Zunge aus dem Mund fallen wird. Das Kleid betont insbesondere die Hüften und den Busen. Als Accessoire sei  hier der passende Gürtel empfohlen, der sich um die Taille schließt. Eleganz und Tragekomfort sind bei diesem Kleid sicher. Rockabilly-Kleider sind heute beliebter denn eh und je. Das liegt nicht nur daran, dass ein allgemeines Revival des Rock’n Roll gab, sondern weil weibliche Formen zeitlos sind. Frauen wollen sexy sein und zeigen was sie haben, ein Rockabilly-Kleid ist dafür grandios.

In einer Zeit in der viele Kritiker behaupten, alles sei schon einmal da gewesen, können diese Kleider gern wieder zu Besuch in den Kleiderschrank kommen.

See Through Kleider – ist das was für dich?

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Mode ist ja bekanntlich immer ein Wagnis. Sie versucht an die Grenzen zu gehen und zu zeigen, was dem Verstand nicht immer gleich einleuchtet. Aus dem Körper wird ein Geheimnis gemacht, er wird verhüllt und betont, der Körper wird durch Mode in Szene gesetzt. Bei transparenter Mode gilt das ebenso wie bei einem langen Mantel. Es kommt letztlich auf den Geschmack des Trägers oder der Trägerin an, auf den Anlass und die Situation – sie entscheiden, wie Mode wirkt. In den letzten Jahren gab es immer wieder eine Entwicklung zum See Through. Gemeint sind damit Kleidungsstücke, die transparent sind und unter denen sich ganz deutlich die Formen des Körpers zeigen. Manchmal ist es sogar noch mehr. Unter den Stücken erblicken wir Pos, Hüften und Brüste. Yves Saint Laurent war einer der ersten provokanten Modeschöpfer, die transparente Kleidung auf den Laufstegen dieser Welt zeigten. Später antworteten Marken wie Armani und Jil Sander auf den Trend, der immer weiter um sich griff. Mittlerweile sind See Through-Kleider Bestandteil von vielen hochkarätigen Modekollektionen. Die großen Stars und kleinen Sternchen tragen transparente Stücke, angefangen von Sängerinnen wie Katy Perry und Schauspielerinnen wie Charlize Theron. Der Trend hat so weit um sich gegriffen, dass wir uns die Frage stellen sollten, ob transparente Kleider wirklich alltagstauglich sind, oder doch eher etwas für die Laufstege und Redcarpet Auftritte.

Transparente Shirts

Sie wirken super sexy und sind ein absoluter Hingucker. Allerdings sollte man den Anlass sehr genau wählen. Für das erste Date oder die Familienfeier sind durchsichtige Spielereien sicherlich ungeeignet. Die andere Frage ist: Wie viel soll das Shirt tatsächlich zeigen? Für die Disko ist ein halbtransparentes Shirt absolut passend. Vor allem wenn man darunter einen BH trägt, der über Applikationen verfügt. Das Shirt verrät so nur wenig konkretes, deutet aber genug an, um die Augen der Tanzfläche auf sich zu ziehen. Dazu passen Jeans oder lang geschnitten Röcke.

Transparente Kleider

Bei transparenten Kleidern gibt es eine solche Fülle von modischen Nuancen, dass an dieser Stelle nicht genügend Platz ist, um sie alle ausgiebig zu erläutern. Von der edelsten Haute Couture, bis zum einfachsten Sommerkleid ist Transparenz ein wiederkehrendes Thema. Bei den Couture-Stücken findet sich heutzutage kaum durchgängige Transparenz. Das bedeutet, dass zwar Teile der Kleider transparent sind, jedoch viele Stickereien und Applikationen dafür sorgen, dass man nicht zu viel von sich verrät. Bei einfachen Sommerkleidern, die in der heißen Jahreszeit dünn sein sollten, ist dies nicht immer der Fall. Man sollte deshalb darauf achten, dass man seine Unterwäsche den Farben des Kleides anpasst. Nichts ist so widersprüchlich wie ein weißes Sommerkleid mit dunkler Unterwäsche. Das verbietet natürlich nicht, ein transparentes Kleid zu tragen, das farblich abgestimmte Unterwäsche zeigt. Im Sommer können Kleid und Bikini sehr wohl eine gelungene Kombination eingehen.

Für wen eignet sich der Transparent-Look?

Hier gilt: Die Philosophie der Transparenz ist die Idee einer Nichtmode. Oder wie ein kluger Modekolumnist einmal schrieb: „Transparente Kleidung ist Nichtkleidung“. Die Kleider sollen also zeigen, ohne etwas zu zeigen. Die kann im Konkreten nur bedeuten, dass mädchenhafte Typen diesen Look tragen sollten, aber keine Frauen mit üppigen Rundungen. Was bei schlanken und zierlichen Frauen nicht so ausgeprägt ist wie bei sehr femininen Typen, wird durch die Mode angedeutet. Bei transparenter Mode geht es darum, etwas Elfenhaftes hervor zu heben. Es geht im Wesentlichen nicht darum einfach mehr vom Körper Preis zu geben, sonder darum eine Ahnung von der Körperform zu unterstützen.

Solltest du dich also dazu entscheiden, transparente Kleider in deinen Look zu integrieren, musst du ein sehr genaues Verständnis von deinem Körper haben. Wer nicht das nötige Selbstvertrauen besitzt und denkt zu viel von sich zu zeigen, der kann transparente Oberteile versuchsweise mit stylishen Tops kombinieren. Wie gesagt: Mode erfordert Mut.

Die Kleider der Stars – Miley Cyrus

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Miley Cyrus ist unter Jugendlichen die wohl bekannteste Künstlerin unserer Zeit. Angefangen hatte alles mit der Fernsehserie Hannah Montana, bei der Cyrus das Doppelleben eines Mädchens spielt, das einerseits normal leben möchte, andererseits aber auch ein gefeierter Star ist. International brachte ihr das viel Ruhm ein. Ihre Gesangskarriere wurde dadurch positiv unterstützt. Nicht nur das ihr Vater Billy Ray Cyrus auch ein bekannter Musiker in den USA ist, er ermöglichte seiner Tochter einen einfacheren Einstieg ins Music Business. Heute ist Cyrus aber nicht nur Dauergast in den Medien und den Jugendzeitschriften aller Erdteile, sie ist auch zu einer absoluten Modeikone geworden. Wenn man das Internet nach den Looks von Miley Cyrus durchforstet, so stößt man unweigerlich auf Seiten, in denen es nur darum geht, wie man sich stilistisch am Look von Miley Cyrus orientieren kann. Das mag dem Einen zu weit gehen, denn Mode soll ja individuell sein und nicht einheitlich. Andere finden es toll, wenn junge Mädchen einem Vorbild nacheifern können – immerhin ist Miley Cyrus nicht die am schlechtesten gekleidete junge Künstlerin. In diesem Artikel wollen wir ganz speziell nachforschen, welche Kleider Miley Cyrus trägt und was sie so besonders macht.

Das Yellow Print Dress

Miley Cyrus hatte in diesem Jahr einige Gastauftritte bei der Sitcom Two and a Half Men. Dabei schlug sie nicht nur mit ihrem neuen Kurzhaar-Look ein, sondern auch mit ihrem ärmellosen Kleid – dem Printkleid. Zu haben gibt es das Stück Material Girl Juniors Dress,bereits für 14.99$ bei Macy`s, die jetzt übrigens auch nach Deutschland liefern. Zur Zeit ist das Kleid leider vergriffen, da die Nachfrage so enorm groß ist.

Das Blumen-Print-Kleid von Macy`s

Dieses Kleid trug Miley Cirus auch wieder in der Serie Two and a Half Men. Kleid mit gemixten Grafiken ist es aus Baumwolle, verläuft ganz eng am Körper und hat kurze Ärmel – perfekt für die junge Frau von heute.

Blumenkleid und schwarze Boots

Dieser Look ist einfach super mädchenhaft aber weist darauf hin, dass Mädchen nicht immer klein und niedlich bleiben. Die Boots bringen einen wunderbaren Kontrast. Freuen wird es die jungen Kundinnen der Marke Free People. Das Kleid mit dem wundervollen Namen French Terry Bodycon Dress ist nämlich schon für 61$ im Online Shop zu haben.

Miley Cyrus und das American Apparel-Kleid

Was ich an Miley Cyrus wirklich großartig finde, ist die Jugend und die Verspieltheit mit der sie Kleider auswählt. Zu den seltensten Anlässen trägt sie Edelroben, sonst ist ihre Kleiderwahl bodenständig wie Kartoffeln mit Quark. Das Pinstripe Jersey Cut-Out Back Mini Dress von American Apparel ist genau das. Total passgenau und zu hundert Prozent aus Baumwolle, können sich auch junge Frauen mit weniger dicken Geldbeuteln als Miley Cyrus dieses Teil leisten.

Miley Cyrus und das Style Stalker Seventeen Maxi Dress

Dieses Kleid schlägt preislich in dieselbe Kerbe, wie die Stücke, die wir zuvor besprochen haben. Allerdings ist dieses Kleid weniger eng als die anderen. Das Kleid ist super lang und besticht durch seinen fließenden Stoff. Einfach das perfekte Kleid um mal schnell zum Supermarkt zu fahren oder ein Eis zu essen.

Miley Cyrus und das Kleid mit Totenkopfprint

Dieser Look ist super rockig und und ein wenig verrückt. Der Print des Kleides erinnert an alte Band T-Shirts. Zum Kleid trägt Miley Cyrus Lederboots mit hohem Schaft. Ein Mädchen macht sich auf den Weg erwachsen zu werden.

Man könnte an dieser Stelle noch viele andere Kleider diskutieren, die Miley Cyrus modebewusst auftrug. Leider fehlt uns an dieser Stelle der Platz dafür. Ich freue mich aber schon zu sehen, ob ihr Look es tatsächlich auch bei uns auf die Straße schaffen kann. Traurig wäre ich darüber ganz und gar nicht.

Die Dresses der Stars – Madonnas Kleider über die Jahrzehnte

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Madonna zählt zu den lebenden Legenden unseres Jahrhunderts. Wohl kaum eine Künstlerin hat über Jahrzehnte hinweg derartig die Landschaft der Populärkultur geprägt. Mit Like A Virgin wurde sie quasi über Nacht zum Weltstar, ihre Platten verkauften sich absolut reißend. Madonna hat im Laufe ihrer Karriere hunderte Millionen von Dollar verdient. Dies gab ihr nicht nur die Unabhängigkeit zu tun und zu lassen, was sie gerade mochte, sondern zog natürlich auch Verehrer an. Nicht dass es das Geld allein gewesen wäre: Madonna ist eine attraktive Frau, die immer modischen Geschmack bewies und über Dekaden neue Trends setzte. Männer wie Sean Penn und Guy Richie waren mit ihr verheiratet, ließen sich aber wieder von ihr scheiden. Was die Liebe angeht, so kann man sich für Geld nicht alles kaufen, das musste auch Madonna einsehen.

Heute laufen ihr Künstlerinnen wie Lady Gaga, die ebenso wie Madonna in den Achtzigern alle Konventionen bricht, ein wenig den Rang ab. Es wird heute mehr über die Gaga und ihre Looks diskutiert, als dies bei Madonna unternommen wird. Das liegt zum einen an einem natürlichen Phänomen, nämlich dass das Alte dem Neuen weichen muss und zum anderen daran, dass auch Frauen wie Madonna einmal ruhiger und situierter werden. Nichtsdestotrotz sind die Looks und Kleider von Madonna immer ein echter Hingucker gewesen.Und genau deshalb wollen wir eine kleine Zeitreise in die Modewelt von Madonna wagen. Viel Freude dabei!

Die 80s

Die 80s waren das Jahrzehnt in dem Madonna ihren Aufstieg an die Spitze der Welt vollzog. Mit Like A Virgin durchbrach sie alle Rekorde und wurde ein gefeierter Star. Ihre Outfits waren zu dieser Zeit super provokant. Ganz wie eine Jungfrau, die keine mehr ist, aber weiterhin eine sein möchte, versuchte sie mädchenhafte Kleider mit drapierten Rockteilen und abgetragenen Denimjacken zu kombinieren. Bekannt wurde dieser Look auch durch das völlig übertriebene Make-Up und die kontrastierende Haarschleife, die jung und unschuldig aussehen soll. Ein absolutes Hammeroutfit und der Grund, weshalb sich so viele Menschen in Madonna verliebten.

Die 90s

Die 90s kann man als Madonnas Experimentierphase bezeichnen. Das heißt nicht, dass Madonna zuvor modisch eine gerade Linie verfolgte, aber die 80s wurden doch von einem typischen Madonna-Look geprägt. In den Neunzigern versucht sich Madonna zunächst mit einem Retro-Pinup-Look, der meiner bescheidenen Ansicht nach nicht besonders gut funktionierte. Kleider im Rockabilly-Look, die mit kunterbunten Steinen besetzt waren, trug sie mit Fake Mole und Retro-Locken.

Für den Release ihres Albums Bedtime Stories zeigte sich Madonna schon wieder etwas trendiger. Smoky Eyes-Look, mädchenhafte Löckchen, dicke Goldkette und falscher Schneeleopard gingen modisch perfekt zusammen. Und dann, im Jahre 1996, nahm Madonnas Style noch einmal eine ziemlich Kehrtwende. Der Film Evita erschien und eroberte die Kinokassen. Madonna wurde nun nicht mehr nur als Sängerin anerkannt, sondern auch als Schauspielerin. Ihr Style wurde nun super elegant und classy. Sie adaptierte den Look von Evita Perón. Lange, aufwendige Abendkleider und raffinierte Hüte aus Paris und Mailand wurden nun zu ihrem Markenzeichen. Als der Evita-Hype etwas abflaute, änderte sich auch Madonnas Look.

Die 2000s

Madonna wird erwachsen. Die 2000er gehen mit persönlichen Veränderungen einher. Madonna begibt sich immer mehr in die Mutterrolle und schreibt nun sogar Kinderbücher. Es ist kaum noch etwas übrig vom Glamour der 80s – und es muss ja auch nicht. Madonna trägt nun legerere Mode und klassische Kleider, die alltagstauglicher sind. Das macht Madonna nicht weniger auffällig, unterdessen hat sie nämlich einen Bekanntheitsgrad erreicht, bei dem es gar nicht mehr nur um Mode und Auffälligkeit geht.

Auch wer Madonnas Looks nicht mag, durch ihre vielen Verwandlungen gehört sie meiner Meinung nach immer noch zu den modischen Ikonen der letzten Jahrzehnte.

Die Kleider der Stars – Victoria Beckham: was läuft da schief?

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Es ist nicht schön zu wissen, dass Viktoria Beckham tatsächlich schon auf die Vierzig zusteuert. Das heißt für mich nämlich im Konkreten, dass auch ich ungemein gealtert sein muss. Wer in den Neunzigern seine Jugend verbringen durfte, der wird unweigerlich mit Posh-Spice in Kontakt gekommen sein. Als eine der fünf Spice Girls eroberte sie damals die Welt der Musik. Die Spice Girls verkauften Millionen von Alben und setzten unglaublich viel Geld mit Merchandising-Produkten um. Jedes Mädchen wollte damals so sein wie ein Spice Girl. Deshalb gab es auch so viele unterschiedliche. Jedes Mädchen konnte sich wenigstens mit einem Spice Girl identifizieren. Persönlich fand ich Victoria Beckham aka Posh Spice nicht besonders toll. Irgendwie kam sie eingebildet und unnahbar rüber – poshy eben. Den Schritt aus der Rolle des Spice Girls machte Victoria Beckham ganz sicher mit der Heirat von David Beckham.

Es war ein regelrechter Medienaufstand, als in England herauskam, dass die beiden ein Paar seien. Victoria Beckham hat das damals nicht sehr viele Freunde gemacht, denn David Beckham hatte jede Menge weibliche Verehrerinnen. Der Star von Manchester United war vielelicht sogar bekannter als seine Frau. Als Victoria Beckham ihre Rolle bei den Spice Girls aufgegeben hatte und sich der Familie widmete, wurde es etwas ruhiger um sie. Trotzdem stand sie immer wieder in der Klatschpresse. Mal deshalb, weil sie nach der Geburt ihres Sohnes extrem abgemagert war und man ihr eine Magersucht unterstellte, mal deshalb, weil ihr Mann es mit der Haushälterin trieb und Victoria von Paparazzi geradezu belagert wurde. Es muss nicht immer einfach für Victoria Beckham gewesen sein, das Blitzlichtgewitter verfolgte sie um den gesamten Globus. Die Familie hatte sogar schon England verlassen, um in Los Angeles ruhiger Leben zu können – dem war letztlich nicht so. Was Victoria Beckham aber immer half, war ihr bestechender Style. Man kann von der Frau halten was man mag, ihre Auftritte waren immer absolut stilsicher und einwandfrei. Im Folgenden wollen wir ein paar Looks von Victoria Beckham unter die Lupe nehmen. Viel Spaß!

Victoria Beckham trug zu Elton Johnes legendärer, jährlicher Party ein absolut dramatisches Abendkleid von Roberto Cavalli. Aber was war so besonders daran? Nun ja, das Kleid war komplett mit dem Muster von chinesichem Porzellan bedruckt. Das sorgte bei dem einen für Spott, bei dem anderen für einen bleibenden Eindruck. So oder so: Mut hat die Frau.

Victoria Beckham in Cavalli die Zweite

Da musste ich anfangs etwas schmunzeln. Cavalli hatte, wie so viele andere Designer, mit Cutouts gearbeitet. Persönlich finde ich nichts schlimmes daran, allerdings sollte man schon genau beachten, wie viel man ausschneidet. Victoria Beckham hatte es mit dem Cutout-Look vielleicht zu weit getrieben. Das türkise Kleid war einfach ein Hauch von nichts und hatte auch noch transparente Träger. Zu behaupten, das Kleid hätte die Brüste von Posh-Spice betont ist wahrlich eine Untertreibung, denn viel Fantasie brauchte da kein Mann mehr. Für die Gäste der Swarovski Fashion Party wird es trotzdem ein netter Abend gewesen sein.

Das Victoria Beckham Red-Bird Dress

Leider ist mir der Designer dieses Kleides unbekannt geblieben. Das Kleid ist allerdings der absolute Hingucker – in der negativen Besetzung des Begriffes. Wie kommt man dazu, ein solches Kleid zu tragen? Wenn man es gelb Färben würde, würde Victoria Beckham aussehen wie Tiffy aus der Sesamstraße. Ein solcher modischer Schnitzer ist Posh-Spice danach nie wieder passiert.

Schlussendlich ist es natürlich immer einfach, sich über schiefgelaufene Mode von Stars zu echauffieren, trotz allem zeigen sie aber immer Mut und geben uns etwas über das wir reden und schreiben können. Man sollte daher nicht allzu hart mit den Promis ins Gericht gehen, denn auch uns kann mal das modische Auge fehlen.

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